Guter Dinge in den Sommer

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Auch wenn der Kalender noch von Frühling spricht und das Wetter sich nur zögerlich vom Winter löst – es ist wieder da: das Sommersemester. Frage ich meine Kommilitonen und Kommilitoninnen ist das bei den meisten die beliebtere Hälfte des Studienjahres. Lange Abende, Lernen auf dem grünen Campus und im Sonnenschein mit dem Fahrrad zur Vorlesung – das, sagen die meisten, macht das Studentenleben perfekt. Der Sonnenschein wird kommen, doch was bleibt sonst vom Sommersemesterflair?

Lernen auf dem Campus bei Sonnenschein

Noch immer gilt: Studieren vorzugsweise von daheim. Laptop auf, Online-Vorlesung an und Austausch mit Kommiliton*innen und Professor*innen per Handy und Email. Auch wenn wir es inzwischen gewohnt sind, klingt das erst einmal nach keiner verlockenden Alternative zu Grillabenden, Campusfesten und gemeinsamen Lernen bei Eis und warmen Temperaturen. Dabei waren dem digitalen Studium im Wintersemester durchaus einige Vorteile abzugewinnen: bei schlechten Wetter, Kälte und Dunkel blieb uns der Weg zur Vorlesung erspart – auf dem Fahrrad, bei Gedränge im Bus oder mit dem eigenen Auto. Statt sich noch vor Sonnenaufgang zum Aufstehen zu quälen, holte man sich mit Kaffee und Laptop die Vorlesung einfach ins warme Bett. Und beim Lernen halfen einige Features der Onlinelehre auch.

Warum also nehmen wir diese Vorteile nicht einfach mit in den Sommer?  Zwar denkt man da eher an Freizeit, Party, Ausflüge und Sonnenschein, doch auch in der warmen Jahreszeit lassen sich die Vorteile der digitalen Lehre genießen. Wir sparen uns auch jetzt die Fahrt zur Hochschule und können die gewonnene Zeit trotzdem für eine sonnige Fahrradtour nutzen. Statt die Kälte und Dunkelheit drinnen auszusitzen, können wir unseren Laptop jetzt mit in den Garten oder auf den Balkon nehmen – etwas, das bei Präsenzveranstaltungen nicht so einfach geht. Die Mitstudent*innen fehlen dann zwar trotzdem, aber bequem ist das Studieren in den eigenen vier Wänden auch im Sommer: da hat man Zugang zu Gefrierfach mit Eis, Kühlschrank, Stromanschluss – nur um einige Beispiele zu nennen, die zuhause viel einfach sind, als auf dem Campus.

Es gilt also optimistisch in das neue Semester zu starten, Sonne und Wärme zu tanken und aus seinem Studium das herauszuholen, was geht. Denn der Sommer lässt sich auch im digitalen Semester genießen. Und selbst die Hoffnung auf die guten alten Zeiten ist noch nicht verloren. Denn wenn es die Situation erlaubt, dürfen ab Juli – also wenn der Sommer langsam beginnt an Fahrt auf zu nehmen – wieder alle für Präsenzveranstaltungen  auf den Campus zurückkehren.